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Physical Modeling zum Nulltarif: Tiagolr veröffentlicht Rippler – gratis!

Wer organische, lebendige Sounds liebt, die nach echtem Holz, Metall oder Saiten klingen, aber nicht 179 Euro für den Branchenprimus Chromaphone 3 auf den Tisch legen möchte, für den haben wir eine super Nachricht!

Entwickler Tiagolr hat mit Rippler den großen Bruder seines beliebten RipplerX veröffentlicht – und das Beste daran: Das Teil ist komplett kostenlos!

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Was steckt unter der Haube?

Rippler ist ein Physical Modeling Synthesizer mit 32 Stimmen, der auf einem dualen Layer-Konzept basiert. Genau wie beim Vorbild von Applied Acoustics Systems (AAS) kannst du zwei unabhängige Klangerzeuger-Stränge kombinieren und im Panorama verteilen.

Das Herzstück bildet die Kombination aus Exciter (der Anreger, z. B. ein Schlegel) und Resonator (der Körper, z. B. eine Saite). Beim Exciter hast du die Wahl zwischen einem Sample-basierten Mallet (du kannst sogar eigene Samples importieren!) und einem flexiblen Noise-Generator. Danach wandert das Signal in die Resonatoren – und hier zieht Rippler alle Register.

Die Features im Überblick:

  • 12 Resonator-Modelle: Von klassischen Saiten und Beams über Glocken und Membranen bis hin zu Marimba oder Vibraphon ist alles dabei.
  • Manual Mode: Du kannst sogar eigene Resonator-Modelle entwerfen, wenn dir die Presets nicht reichen.
  • Energie-Transfer: Ein besonderes Feature ist die Möglichkeit, Energie bidirektional zwischen den Resonatoren fließen zu lassen – perfekt für experimentelle, morphende Texturen.
  • Modulations-Power: Mit vier ADSR-Hüllkurven, vier Multi-LFOs und voller MPE-Unterstützung (MIDI Polyphonic Expression) für ausdrucksstarkes Spiel bleibt kein Parameter starr.
  • Effekt-Sektion: Pro Layer gibt es eine eigene FX-Kette (Vibrato, Chorus, Delay, Reverb etc.) plus eine Master-Effekt-Sektion.

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Rippler vs. Chromaphone 3: Wo sind die Unterschiede?

Obwohl Rippler stark an Chromaphone angelehnt ist, ist er keine bloße Kopie. Tatsächlich bietet Rippler in einigen Bereichen sogar mehr als das teure Vorbild: Es gibt mehr Resonator-Typen und die Exciter-Sektion ist durch den Sample-Import extrem flexibel. 

Zudem ist das Modulations-System mit Drag-and-Drop-Zuweisung extrem intuitiv gelöst. Während Chromaphone 3 natürlich durch eine riesige Library und jahrelange Optimierung besticht, punktet Rippler mit einem frischen, modernen Ansatz und – natürlich – dem unschlagbaren Preis von 0 Euro.

Wenn du auf der Suche nach perkussiven Texturen, resonanten Bässen oder abgefahrenen Soundscapes bist, ist der Rippler Download für Windows, macOS und Linux ein absolutes Must-have für dein Plugin-Verzeichnis.

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