Unser neues falkemedia Podcast- & Production-Studio ist fertig! Und dank der Hilfe von HOFA ist es nicht nur gut geworden, sondern erste Klasse – optisch wie akustisch. Was und warum wir wie mit dem Raum gemacht haben, damit er jetzt professionell klingt, erklären wir euch hier im Artikel und Video. Und dabei gibt’s für alle was zu lernen – selbst wenn euer Studio schon steht!
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Um was geht’s hier eigentlich? Ganz einfach: Der falkemedia Verlag hat den Studio-Container von Marc Smith übernommen – einem erfolgreichen Gold- und Platin-Produzenten aus Norddeutschland, der mit Songs mit und für Größen wie Johannes Oerding oder Ina Müller riesige Erfolge feiern konnte. Und diese 60 Quadratmeter Musikgeschichte stehen nun auf dem Green Campus-Gelände unseres Verlags. Ein neuer Ort für Podcasts, Musikproduktionen und kreative Auszeiten.
Angeliefert wurde der historische Container allerdings nackt und bar jeglicher Ausstattung. Hier haben wir schnell nachgeholfen, denn Podcast-Studios hatten wir bereits im Firmengebäude, die sind direkt umgezogen. Allerdings war schnell klar, dass wir akustisch noch was tun müssen, bevor die ersten Aufnahmen gestartet werden können. Und dafür haben wir uns mit HOFA zusammengetan ...
Die Herausforderung: Akustik im "nackten" Raum
Ein leerer Container bringt massive akustische Probleme mit sich: Harte Wände und glatte Oberflächen sorgen für Flatterechos und einen unkontrollierten Nachhall, der professionelle Sprach- und Musikaufnahmen unmöglich macht. Bevor das erste Mikrofon scharf gestellt werden konnte, musste ein durchdachtes Akustik-Konzept her.
Der Prozess: Präzision trifft auf Know-how
In Zusammenarbeit mit den Experten von HOFA-Akustik wurde der Raum Schritt für Schritt optimiert:
- Schritt 1 – Messung und Planung: Zuerst wurde analysiert, wo Absorber und Diffusoren von HOFA-Akustik platziert werden müssen, um ein ausgewogenes Klangbild zu erzielen.
- Schritt 2 – Die Installation: Mit Hilfe von Kreuzlinienlasern wurden die Akustikmodule präzise an Wänden und Decken ausgerichtet. Dabei kamen hochwertige Breitbandabsorber zum Einsatz, die störende Reflexionen im Mittel- und Hochtonbereich eliminieren.
- Schritt 3 – HOFA Diffusoren für Lebendigkeit: Um den Raum nicht "tot" zu dämmen, wurden hölzerne Diffusoren installiert. Diese streuen den Schall gleichmäßig und sorgen für eine natürliche, räumliche Tiefe bei der Aufnahme.
- Schritt 4 – Bass-Management: In den Ecken des Studios wurden Bassfallen platziert, um das "Wummern" in den tiefen Frequenzen zu bändigen und für eine präzise Basswiedergabe zu sorgen.
Das Ergebnis: Ein Ort für kreative Höchstleistungen – mit akustischer Vollausstattung von HOFA
Nach der Optimierung präsentiert sich das Studio in neuem Glanz. Es ist eine perfekte Symbiose aus Technik und Wohlfühlatmosphäre entstanden:
- High-End-Equipment: Das Setup umfasst nun Mikrofone, Monitore und ein professionelles Audio-Interface, eingebettet in eine akustisch optimierte Umgebung.
- Inspirierendes Design: Die Wände zieren die Gold- und Platin-Auszeichnungen von Marc Smith, die an die Erfolgsgeschichte des Containers erinnern und gleichzeitig eine motivierende Arbeitsumgebung schaffen.
- Vielseitige Nutzung: Ob intime Podcast-Gespräche auf den gelben Sesseln oder komplexe Musikproduktionen am Studiotisch – der Raum bietet für jedes Format die optimale Akustik.
Die Verwandlung des falkemedia Containers zeigt eindrucksvoll: Ein professionelles Studio steht und fällt mit der Raumakustik. Dank der Zusammenarbeit mit HOFA haben wir nun ein Vorzeige-Studio auf dem Green Campus, das nicht nur optisch ein Highlight ist, sondern dank deren Akustik-Elementen auch klanglich in der obersten Liga spielt.
Schaut euch das ganze Video an, um die beeindruckende Vorher-Nachher-Verwandlung im Detail zu sehen!
Quick-Tipps: Unsere Learnings aus der Aktion
1. Messung ist alles: Schätze niemals, wo ein Modul hängen soll
Warum? Schallwellen sind physikalische Fakten. Ein paar Zentimeter Verschiebung können entscheiden, ob eine Reflexion genau an deinem Ohr landet oder sauber geschluckt wird. Im Video haben wir das mit dem Einsatz von Kreuzlinienlasern gemacht. Wenn du grade keine Laser zur Hand hast, tut es natürlich auch der gute alte Zollstock.
2. Das "Tote-Raum-Syndrom" vermeiden
Ein häufiger Fehler ist es, den Raum komplett mit Schaumstoff auszukleiden. Dann klingt es dumpf und unnatürlich. Die Lösung: Die Mischung macht’s! Während die weißen Absorber den Nachhall schlucken, sorgen die hölzernen Diffusoren dafür, dass der Schall lebendig gestreut wird. Im Container sieht man die wunderschönen HOFA-Diffusoren aus Naturholz. Sie fungieren nicht nur als akustisches Werkzeug, sondern auch als optisches Design-Element, das dem Raum Wärme verleiht.
3. Vergiss die Decke nicht!
Oft konzentriert man sich nur auf die Wände. Doch der Schall reflektiert gnadenlos zwischen Boden und Decke (sogenannte Flatterechos). Die Installation von "Cloud"-Elementen (Deckenabsorbern), wie sie auch im Video über dem Studiotisch hängen, ist oft der größte Gamechanger für die Sprachverständlichkeit.
4. Die Macht der Bassfallen
Tiefe Frequenzen sammeln sich bevorzugt in Ecken. Ohne Bassfallen (Bass Traps) wird jeder Mix "matschig". Unser Container hat zwar eine glorreiche Geschichte, aber nackt wäre er eine akustische Katastrophe für moderne Bass-Produktionen gewesen. Die großen weißen Säulen in den Ecken des falkemedia Studios sind also keine Deko – sie bändigen den Bass, damit der Klang präzise bleibt.
Mehr dazu hören?
Unser Host Tobias hat in seinem Podcast mit Kevin von HOFA getroffen und diskutiert, wie man mit der richtigen Raumakustik auch mit einem schmalen Budget mehr aus der eigenen Musik holt.
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