Du liebst diesen warmen, breiten Analogsound der 80er, hast aber gerade kein Budget für teure Hardware oder High-End-Emulationen? Dann gibt es heute verdammt gute Neuigkeiten für dein Studio. Das Team hinter dem beliebten Surge XT hat sich den Klassiker OB-Xd geschnappt und ihm unter dem Namen OB-Xf ein neues, quelloffenes Zuhause gegeben.

Warum der Hype um den OB-Xd?
Der ursprüngliche OB-Xd (basierend auf dem Oberheim OB-X) gilt seit Jahren als einer der authentischsten Software-Synthesizer überhaupt. Während viele Emulationen versuchen, perfekt und klinisch rein zu klingen, fängt der OB-Xd genau das ein, was wir an analoger Hardware lieben: kleine Unvollkommenheiten.
Das Herzstück ist das legendäre 12dB-Multimode-Filter. Es klingt organisch, schneidet bei Bedarf seidig durch den Mix und verleiht Flächen diesen unverkennbaren „Bredth“, den man von Van Halens „Jump“ oder den Soundtracks von Prince kennt. Dass der Synthesizer nun als Teil des Surge-Ökosystems weiterlebt, ist ein riesiger Gewinn für die Community.
Das ist neu beim OB-Xf
Die Surge-Entwickler haben nicht einfach nur den Namen geändert. Die aktuelle Beta-Version bringt frischen Wind in die Engine:
- Volle Open-Source-Power: Dank der Surge-Infrastruktur ist das Plug-in stabil, performant und für alle gängigen Plattformen verfügbar.
- Frische Presets: In der neuesten Beta wurden endlich ordentliche Preset-Bänke integriert, damit du direkt loslegen kannst, ohne erst stundenlang schrauben zu müssen.
- Kostenlos & Community-getrieben: Keine versteckten Kosten, kein iLok-Wahnsinn – einfach nur purer Sound.
Wenn du den klassischen Oberheim-Vibe suchst, der sowohl für Synthwave als auch für moderne Techno-Produktionen perfekt funktioniert, ist der OB-Xf ein absolutes Must-have in deiner Plug-in-Liste.
Den Download findest du direkt hier auf GitHub für Windows, macOS und Linux.
