Ratgeber

Die Synth-Highlights im Oktober 2022

In unserer aktuellen Ausgabe BEAT #202 haben wir wieder diverse Tests für euch durchgeführt. Die Synthesizer Highlights daraus stellen wir euch hier vor.

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NiftyKEYZ / West Pest

Cre8audios Beiträge zur modularen Eurorack-Welt überzeugen auf ganzer Linie. NiftyKEYZverbindet ein robustes Controllerkeyboard mit guter Tastatur und ein flexibles Eurorack für individuell zusammengestellbare Module. Ob du nur ein Masterkeyboard für einen semi-modularen Synthesizer wie Behringer Pro-1, Moog Mother-32 und einen zusätzlichen Oszillator, Filter, FX suchst oder dir deinen eigenen abgefahrenen Synthesizer von Grund auf selbst zusammenstellen willst, beides geht ohne großen technischen Aufwand.Natürlich passen auch Cre8audios eigene Synthesizer-Module East Beast und West Pest in das System, am Besten beide gemeinsam. Denn während das in der letzten Ausgabe getestete East Beast klassischen warmen und cremigen East Coast Sound im Stile von Moog&Co.liefert, ergänzt West Pest das Klangspektrum mit obertonreichen und schrägen West Coast Sounds, die sich mit eigenständigem Charakter durch jeden Mix hindurchschneiden. Multi-Mod-Tool, Patchbay, Sequenzer und Zufallsfunktionen ermöglichen dabei auch komplexere Klangverläufe. Und das Preis-/Leistungsverhältnis ist sowohl bei den Keyz als auch den Modulen hervorragend, insbesondere in Hinblick auf die üblichen Preise im Eurorack-Bereich.

www.cre8audio.com | Wertung: 5,5/6 | NiftyKEYZ Preis: 599 Euro ; West Pest Preis: 249 Euro | Hier bei Thomann kaufen

Roland Juno-X

Klang, Design und Verarbeitung des Synths sind beeindruckend. Sehr gut klingende VA-Modelle der Juno-Klassiker mit zusätzlichen Extras wie Super-Saw, tausende Butter-und Brot-Sounds, ein hervorragendes Piano, druckvolle Drumkits und solide Effekte. Mit robustem Gehäuse, guter Tastatur, vielen Reglern, Vocoder mit Mikrofoneingang, Drumcomputer und intelligentem Arp deckt der Juno-X nahezu alle Wünsche eines Live-Keyboarders ab und erweist sich auch im Studio als zuverlässiger Sound-Lieferant für alle Musikstile. Das Soundschrauben über die zahlreichen Bedienelemente geht schnell und intuitiv von der Hand. Eine tiefer gehende Programmierung der komplexen ZEN-Core-Engine über das nicht mehr zeitgemäße Grafik-Display macht dagegen wenig Spaß. Zum Glück gibt es einen Editor, aber zumindest im Studio könnte man dann auch die identisch klingende Zenology-Software statt der Hardware nutzen, die leider nach keinen direkten Austausch per USB mit dem Juno-X ermöglicht

www.roland.com | Wertung: 5/6 | Preis: 1999 Euro | Hier bei Thomann kaufen

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D16 Phoscyon 2

Viele von uns haben dies bereits erwartet und wir werden nicht enttäuscht: Phoscyon 2 sichert sich gekonnt einen Platz an der Spitze der besten Emulationen von Rolands TB-303. Sie begegnet den Nachbildungen von AudioRealism und Roland selbst auf Augenhöhe. Mit der erweiterten Klangerzeugung, dem inspirierenden Duo aus Step-Sequenzer und Arpeggiator sowie den exzellenten Effekten bietet Phoscyon 2 das beste Preisleistungsverhältnis. Klassische 303-Basslines, kreischende Riffs und pulsierende Sequenzen sind dabei schnell geschraubt und mit dem Distortion-Effekt lassen sich viele klassische verzerrte 303-Sounds überzeugend nachbilden. Ein dickes Lob verdient zudem die MIDI-Lernfunktion: Wenn man die wichtigsten Synth-Parameter mit einem MIDI-Controller steuert, kommt echtes Live-Feeling auf.

www.d16.pl | Wertung: 6/6 | Preis: 119 Euro | Hier bei Thomann kaufen

Alle Tests kannst du in voller Länge ausführlich in der BEAT #202 nachlesen und hier im falkemedia Shop erwerben.

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