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SoundCloud erntet Kritik für Update der kostenlosen Accounts. Warum?

Mit seinem neusten Update erntet SoundCloud im Internet mal wieder viel Kritik. Doch was steckt dahinter? Anfang Dezember wurden neue Änderungen und Features eingeführt: So können Besitzer kostenloser Accounts ihre Tracks nun auch in verlustfreier Qualität hochladen, verwalten und runterladen. Dabei sein angemerkt: Das Runterladen ist nur für Besitzer der Accounts möglich. Sollen Downloads für die Hörer aktiviert sein, ist nach wie vor ein kostenpflichtiger Account nötig.

UPDATE: SoundCloud hat seine Ankündigung aufgrund "heißer Diskussionen" zum Thema zurückgezogen: Quelle: SoundCloud Blog.

Um den erhöhten Speicherbedarf zu deckeln, führt SoundCloud neue Begrenzungen ein. So ist der Upload bei freien Accounts nicht mehr nur auf drei Stunden begrenzt, sondern auch auf maximal 15 Tracks. Zwar sind bis dato schon bestehende Uploads davon nicht betroffen, dennoch macht sich schon eine Welle der Empörung breit (Quelle: Reddit). 

Wir finden: So wirklich viel dürfte sich durch das Update nicht ändern, weder in die eine noch in die andere Richtung. Denn drei Stunden Spielzeit entsprechen 30 Tracks mit einer Länge von sechs Minuten und das sind immerhin drei ganze Alben. Werden mit dem kostenlosen Account DJ-Mixe hochgeladen, ist ohnehin schon der meiste Platz belegt.

Wer in den Genuss von unendlich viel Speicherplatz, umfassenden Statistiken, mehr Einfluss auf die Player, geplante Veröffentlichungen und andere Features kommen möchte, muss auf einen Pro Unlimited Account upgraden. Dieser kostet entweder 11 Euro im Monat oder 99 Euro im Jahr.

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