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Der beste Hardware-Sampler ever? Der Nord Wave 2 ist da

Virtuell-Analoge Synthese, Frequenzmodulation, Wavetables, Samples und das alles in vierfacher Ausführung mit 48 Stimmen… das klingt nach einem umfangreichen und komplexen Software-Sampler-Synthesizer-Hybriden à la Kontakt oder UVIs Falcon. Doch weit gefehlt, wir reden vom Nord Wave 2, der das Konzept seines Vorgängers gehörig aufpoliert, aber scheinbar nichts an Übersicht und Live-Tauglichkeit einbüßt. Vor allem stehen Performance und einfachste Bedienung nach wie vor ganz oben auf der Liste, jetzt kombiniert mit ausgiebigem Sounddesign.

Augenscheinlichste Neuerung sind mehr Bedienelemente, zwei hochauflösende OLED-Displays und vier Fader, mit denen sich die Layer mischen lassen. Diese können entweder einzeln gespielt werden oder alle zusammen als Gruppe durch Filter, Hüllkurven, Effekte und Arpeggiator gejagt werden. Letzterer gehört mit zu den Neuerungen, auf welche viele Fans bereits sehnlichst gewartet haben.

Endlich mit Arpeggiator
Der Arpeggiator ist polyphon und kann neben einfachen up/down-Rhythmen auch komplexe Patterns spielen, die sich direkt am Synth editieren lassen. Alternativ steht ein Gate-Modus zur Verfügung, mit dem sich beispielsweise Pads leicht rhythmisch triggern lassen. Auch das für Nord so obligatorische Morphen zwischen verschiedenen Sets von Parametern ist enthalten und soll Performances noch aufregender machen und für lebendige Sounds sorgen.

Import eigener Samples
Sampling direkt am Gerät ist zwar nach wie vor nicht möglich, doch wie schon beim Vorgänger lassen sich eigene Samples per Nord Sample Editor importieren und zuvor noch bearbeiten. Im Filter finden sich sechs Typen von Hoch- bis Tiefpass, inklusive einer Adaption aus dem MiniMoog.

Preis und Verfügbarkeit werden noch bekannt gegeben. Weitere Infos auf der Webseite von Nord.

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