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5 Tipps zu Pro-Level-Mixen (auch mit günstigen Boxen)

Viele Einsteiger glauben, man brauche teure Studiomonitore, um professionelle Mixe abliefern zu können. Tatsächlich hängt ein guter Mix aber weit weniger vom Preis des Equipments ab als davon, wie gut man mit seinem Abhörsystem umzugehen weiß. Wer seine Boxen kennt, den Raum optimiert und bewusst arbeitet, kann selbst mit erschwinglichen Lautsprechern erstaunlich präzise Ergebnisse erzielen. Hier sind einige Punkte, die in jedem Studio den Unterschied machen – unabhängig vom Budget ...

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1 Die Boxen wirklich kennenlernen

Bevor man ernsthaft mischt, sollte man die Eigenheiten seiner Lautsprecher durch intensives Musikhören „erforschen“. Hör viele verschiedene Produktionen – idealerweise Songs, die du gut kennst – und achte darauf, wie sie über deine Boxen klingen: Wie tief geht der Bass? Wie präsent sind die Vocals? Gibt es in bestimmten Frequenzen Anhebungen oder Absenkungen, die man auf anderen Systemen nicht hört? Wer diese Eigenheiten verinnerlicht, kann beim Mix gezielt gegensteuern und trifft verlässlichere Entscheidungen.

2 Den Raum optimieren

Der beste Lautsprecher nützt wenig, wenn der Raum die Wiedergabe verfälscht. Kahl klingende Wände, Raummoden oder Erstreflexionen beeinflussen den Klang nachteilig. Idealerweise würde man den Raum natürlich professionell akustisch optimieren mit Absorbern, Bassfallen usw. Doch schon einfache Maßnahmen wie Teppiche, Bücherregale, Vorhänge und ein größerer Abstand der Monitore zu den Wänden können den Sound dramatisch verbessern. Ein optimierter Raum ist oft der größte Klanggewinn überhaupt und mehr wert als die teuersten Boxen.

3 Kalibrierung mit Software

Raumanalyse-Tools wie Sonarworks SoundID oder IK Multimedia ARC helfen, den Frequenzgang der Lautsprecher im jeweiligen Raum zu linearisieren. Das bedeutet: Du hörst die Musik möglichst neutral. Also so, wie sie wirklich klingt – und nicht so, wie dein Raum sie verfärbt. Gerade bei preisgünstigen Monitoren kann das ein enormer Vorteil sein und bringt dich in die Nähe teurerer Setups.

4 Auf moderate Lautstärken achten

Einige Mixfehler entstehen durch zu lautes Hören. Das Ohr reagiert bei hohen Pegeln empfindlicher auf Höhen und Bässe, wodurch man leicht falsche Entscheidungen trifft. Besser ist es, überwiegend auf moderater Lautstärke zu mischen und nur gelegentlich kurz aufzudrehen, um den Gesamteindruck zu checken. Wer den Mix bei leisem Pegel ausgewogen hinbekommt, liegt fast immer richtig.

5 Gegenhören auf verschiedenen Systemen

Selbst wenn die Monitore perfekt klingen – am Ende zählt, ob der Mix überall gleichermaßen funktioniert. Also: Teste deine Songs auf Kopfhörern, im Auto, das Handy oder über kleine Bluetooth-Boxen. So bekommst du ein Gefühl dafür, wie sinnvoll deine Mischentscheidungen wirklich sind.

Fazit

Teure Monitore sind kein Muss für gute Mixe. Entscheidend ist, wie bewusst du mit deiner Abhörumgebung umgehst. Mit Know-how, einem geschulten Ohr – und verlässlichen Lautsprechern wie den Kali Audio LP-6 2nd Wave – steht einem professionellen Sound nichts im Weg.

Beat-Empfehlung für Budget-Monitore: Kali Audio LP-6 2nd Wave

Die LP-6 2nd Wave-Monitore von Kali Audio zeigen, wie viel Klangqualität heute schon im Einstiegssegment (Kosten pro Box ca. 200 Euro) möglich ist. Das überarbeitete Modell der zweiten Generation punktet mit einem deutlich rauschärmeren Verstärker, verbessertem Hochtonverhalten und aktualisierten Boundary-EQs, die dabei helfen, den Klang an den jeweiligen Raum anzupassen. Sogar ein Preset für Desktop-Stative ist integriert.

Dank des niedrigen Eigenrauschens lassen sich die LP-6 auch bei moderater Lautstärke sehr gut beurteilen – ein wichtiger Punkt, wenn man, wie empfohlen, nicht zu laut mischen möchte. Die Kombination aus 1‘‘ Soft Dome Hochtöner, 6,5″-Woofer und Bassreflexsystem sorgt bei den 2-Wege-Boxen für eine breite, stabile Stereobühne und klar definierten Bass, was das Einschätzen von Tiefenstaffelung und Mixbalance erleichtert. 

Durch den attraktiven Preis lassen sich die LP-6 2nd Wave zudem leicht in Mehrkanal-Setups integrieren – etwa für ein Dolby-Atmos-System, das auch ambitionierten Home-Studios offensteht.

www.kaliaudio.com

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