Test

UJAM Beatmaker Dope im Kurztest: Einsteigerfreundliche Beat-Workstation

Mit der neuen Beatmaker-Serie möchte UJAM Trap-, EDM- und Hip-Hop-Produzenten mit stilsicheren Drum-Sounds und -Grooves versorgen.

Das Plug-in Dope widmet sich den Genres Hip-Hop, Rap und Boom Bap. Wie bereits die Virtual-Drummer-Serie bietet die einsteigerfreundliche Beat-Workstation den Zugriff auf fünf Kits mit druckvollen Drum-Sounds sowie eine Vielzahl von Rhythmus-Pattern. Der Benutzer kann zwischen 30 Styles wählen, für die insgesamt 690 Grooves in Songparts organisiert wurden. Dabei handelt es sich um Audio-Loops, die zum Hosttempo synchronisiert werden und leider um keine MIDI-Pattern. Ein Bearbeiten der Grooves ist insofern nicht möglich. Selbstverständlich können Sie aber mit den Drum-, Percussion- und Effektsounds der fünf enthaltenen Kits eigene Beats programmieren.

Der Klang der Samples lässt sich mithilfe von sechs intelligenten Mix-Presets anpassen. Darüber hinaus können Sie Ihre Beats mittels Hoch- und Tiefpassfilter bearbeiten und mit einem Ambience-Effekt versehen. Vinyl Drive sorgt durch eine Kombination aus Kompression und Vinyl-Geräuschen bei Bedarf für mehr Charakter und Dreck.

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Bewertung
Name
UJAM Beatmaker Dope
Website
Preis
99 EUR
Fazit

Angesichts des überschaubaren Vorrats an Drum-Samples sowie der genannten Mankos wirkt der Preis von Beatmaker Dope etwas hoch angesetzt. Wer schnell und einfach mitreißende Hip-Hop-Beats produzieren möchten, kommt bei dem Plug-in dennoch voll auf seine Kosten: Denn die Drum-Sounds klingen ausgezeichnet, lassen sich dynamisch spielen und dank der Mix-Presets sowie der integrierten Effekte in gewissem Maße anpassen. Positiv hervorzuheben sind ferner die stilsicheren und inspirierenden Pattern sowie die ansprechende Bedienoberfläche.

Dieser Artikel ist in unserer Heft-Ausgabe 154 erschienen.

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