Test

Test: Pulse Surface Controller System

Das Pulse Surface Controller System macht jede Oberfläche musikalisch spielbar. Einfach den Piezo-Sensor mit seinem Saugnapf befestigen und an die Soundkarte des Rechners anschließen, schon hat man ein neues Instrument kreiert. So ist das System zumindest in der Theorie gedacht, ob es aber wirklich brauchbare Ergebnisse liefert?

Mit dem Durchmesser eines Schnapsglases, allerdings nur rund der halben Höhe, lässt sich der Piezo-Sensor des Pulse Surface Controller Systems leicht an den unterschiedlichsten Gegenständen anbringen. Der Saugnapf bietet zumeist guten Halt. Sollte der Sitz doch mal zu wünschen übrig lassen, hilft das im Lieferumfang enthaltene Klettband. Anschluss an den Computer findet der Sensor mittels Klinkenstecker. Da im zugehörigen Steuerprogramm frei zwischen Audiointerfaces gewählt werden kann, lässt sich die bei professionellen Systemen oft brachliegende Standard-Soundkarte des Rechners sehr schön nutzen. Neben Grundeinstellungen bietet die Software verschiedene Modi zur Erzeugung von Noten. Angefangen bei einzelnen Werten über musikalische Skalen bis hin zu Eigenkreationen stehen dem Anwender viele Optionen offen. Natürlich kann auch die Anschlagstärke Einfluss nehmen, zudem lässt sich die Notenlänge bestimmen. Dank Preset-Menü wechselt man schnell zwischen verschiedenen Einstellungen, speziell für Live-Performances eine schöne Ergänzung.

Fazit

Ob das Pulse Surface Controller System ein seriöses Musik-Instrument ist, sei an dieser Stelle einmal dahingestellt. Fest steht: Es macht verdammt viel Spaß! Immer neue Gegenstände können für das musikalische Vergnügen ge- oder auch missbraucht werden, speziell auf der Bühne lassen sich so schnell tolle Showeffekte realisieren. Schade nur, dass man – zumindest derzeit – auf einen einzelnen Sensor beschränkt bleibt.

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Name
TET Music Pulse Surface Controller System
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