Test

Rigid Audio Synferno

Ein Loop-basiertes Instrument – das klingt zunächst nicht sonderlich inspirierend. Mit Synferno möchte Rigid Audio den Gegenbeweis antreten. Die Sample-Bibliothek des 3 GB großen Instruments für NI Kontakt 5 rekrutiert sich aus 1200 Loops mit einem Fokus auf cinematischen Hybrid-Sound. An Bord sind 300 Kits spielfertige Kits, die aus jeweils vier Parts (Bass, Synth, Ambient und Groove) bestehen. Dank des polyfonen Time-Stretching können Sie die vier Elemente über je zwei Oktaven hinweg tonal spielen. Alternativ ist es möglich, die einzelnen Loop-Slices der Loops auf das Keyboard zu mappen.

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Klangparameter wie Pegel, Panoramaposition, Stimmung sowie EQ- und Filtereinstellungen und die Loop-Abspielgeschwindigkeit lassen sich individuell für die vier Layer einstellen. Auch die Effektsektion zeigt sich flexibel, ein Glanzlicht ist die eigene Faltungshall-Instanz für jedes Layer. Da sich die Effekte per Key-Switch aktivieren lassen, können Sie die Sounds in Echtzeit dynamisch variieren. Das Highlight von Synferno sind zweifelsohne die beiden 32-Step-Sequenzer, die für jeden Part bereitstehen. Während der erste den Sample-Start steuert, bestimmt der zweite, welcher der 32 geladenen Loops gespielt wird. Durch Modulation beider Parameter gelingen im Handumdrehen äußerst komplexe Klänge.

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Fazit
Die Einstellmöglichkeiten von Synferno wirken zunächst erschlagend. Ist man erst einmal damit vertraut, wird man die Library als Geheimwaffe für faszinierende futuristische Texturen schätzen – nicht zuletzt dank ihrer umfangreichen Optionen zur Kombination und Bearbeitung von Klängen sowie der leistungsfähigen Sequenzer. Mit ihrem modernen Hybrid-Sound macht die Kollektion dabei nicht nur für Film- und Game-Musik, sondern auch in modernen elektronischen Produktionen eine hervorragende Figur.

Beat-Bewertung: 4.5 von 6 | Preis: 83 britische Pfund

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