Test

Plugin Boutique BigKick

BigKick hat sich auf die Erzeugung von Bassdrums für aktuelle Pop- und Dance-Produktionen spezialisiert. Besonderer Wert wurde hierbei auf eine intuitive Bedienung gelegt. Dies zeigt sich schon bei der Autoplay-Funktion, die automatisch eine temposynchrone Kick triggert, und den ausführlichen Tooltips.

Die 110 mitgelieferten Presets sind bereits auf -6dB heruntergeregelt, so dass genügend Headroom für die weitere Produktion bleibt. Die Klangerzeugung von BickKick setzt sich aus einer Sample- und einer Body-Sektion zusammen. Dabei dienen die Samples der charakteristischen Attack-Phase des Sounds. Mehr als 300 Klänge decken alle relevanten Stilrichtungen ab. Selbstverständlich können auch eigene Audiodateien geladen werden. Hochpassfilter und Decay-Regler erlauben die Anpassung der Samples. Die Body-Sektion ist für die „analoge“ Komponente des Sounds zuständig. Hier finden sich Hüllkurven für den Lautstärkeverlauf und die Tonhöhenmodulation. Die Frequenz des Tongenerators kann freihändig oder notengenau eingestellt werden und bei Bedarf auch eingehenden Notenwerten folgen. Während im ORIG-Modus der passende „Bauch“ für das gewählte Sample erzeugt wird, dient der TOUGH-Modus der Erzeugung eigenständiger Bassdrums mit kurzem Attack. Letzterer empfiehlt sich daher für härteren Trance und ähnliche Stilrichtungen. In der Edit-Sektion finden Sie u. a. einen gut klingenden EQ und einen Punch-Regler, mit dem Sie Ihrer Bassdrum noch mehr Durchschlagskraft verleihen können. Verschiedene Verzerrer- und Waveshaper-Optionen runden die Klangformung ab. Eine zoombare Wellenformanzeige unterstützt bei der Bearbeitung.

Fazit Eine intuitive Bedienung und eine perfekte Einbindung von Samples machen BigKick zu einem der aktuell interessantesten Plug-ins zur Erzeugung von Bassdrums. Dabei trifft ein kraftvoller, knackiger Sound auf flexible Klangbearbeitungsoptionen sowie eine einfache Bedienung.

Beat-Bewertung 5 von 6 | Preis: 50 Euro

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