News

Gut verbunden für kleines Geld: Die richtigen Kabel für Bühne & Recording

Neuer Synth, aktive Lautsprecher oder ein Mikrofon für die Probe: Bei jedem neuen Gerät stellt sich die Frage nach dem passenden Kabel. Gute Qualität muss dabei nicht teuer sein. Entscheidend sind die richtige Signalführung, passende Stecker und eine sinnvolle Länge.

Warum ein Brummen oft an der Verkabelung liegt, weshalb am Keyboard plötzlich ein Kanal fehlt und welcher Stecker zu welchem Eingang passt, zeigen wir dir anhand von drei typischen Anschlussfällen. Mit ein paar Handgriffen vermeidest du Fehlkäufe und unnötige Ausgaben.

Anzeige

Neuer Synth, aktive Lautsprecher oder ein Mikrofon für die Probe: Mit jedem zusätzlichen Gerät stellt sich die Frage nach dem passenden Kabel. Gute Qualität muss dabei nicht teuer sein. Wichtiger sind die richtige Signalführung, passende Stecker und eine sinnvolle Länge. Wir zeigen dir drei typische Anschlussfallen und wie du sie vermeidest.

1. Störgeräusche: Wann hilft symmetrisch?

Du schließt die aktiven Lautsprecher an, und plötzlich hörst du ein Sirren oder Brummen. Symmetrische Verbindungen können besonders auf längeren Wegen Einstreuungen unterdrücken, sofern beide Geräte dafür ausgelegt sind. Das gilt fürs Homestudio ebenso wie für kleine PA-Anlagen. Der Eingang filtert dabei Störungen heraus, die auf beiden Signalleitern gleichermaßen auftreten.

Für die Verbindung eines symmetrischen Klinkenausgangs am Mischpult oder Audiointerface mit dem XLR-Eingang eines Lautsprechers eignet sich etwa das Cordial ELEMENTS EM MV. Sind auf beiden Seiten symmetrische Klinkenanschlüsse vorhanden, bietet sich das ELEMENTS EM VV an.

Achtung: Brummen durch eine Masseschleife verschwindet nicht automatisch durch ein anderes Kabel. Prüfe zuerst Anschlüsse, Stromversorgung und Signalweg.

2. Die Klinkenfalle: Stereo ist nicht gleich symmetrisch

Dein Synth klingt plötzlich dünn, ein Effekt verliert an Breite, oder am Mischpult kommt nur ein Kanal an? Der Grund kann ein Missverständnis sein. Eine dreipolige 6,3-mm-Klinkenverbindung (TRS) überträgt je nach Gerät entweder ein Stereosignal mit linkem und rechtem Kanal oder ein einzelnes symmetrisches Monosignal. Dem Stecker sieht man das nicht an.

Hat dein Keyboard zwei getrennte Ausgänge für links und rechts, brauchst du zwei Leitungen zu zwei Line-Eingängen. Dafür bietet sich das unsymmetrische ELEMENTS-Zwillingskabel EU PP an. Hat dein Synth nur einen gemeinsamen Stereoausgang, hilft das ELEMENTS EY VPP. Es führt den linken und rechten Kanal auf zwei separate Monoklinken. Voraussetzung ist allerdings ein Stereoausgang. Eine symmetrische Monobuchse liefert dadurch kein Stereosignal.

3. Richtiger Stecker, falscher Eingang?

Ein Mikrofon, eine E-Gitarre und ein Drumcomputer stellen nicht dieselbe Art von Signal bereit. Mikrofone benötigen einen passenden Vorverstärker, passive Gitarrenpickups einen hochohmigen Instrumenteneingang (Hi-Z) und Drumcomputer in der Regel einen Line-Anschluss. Ein Adapter allein macht aus dem einen Signal nicht das andere.

Für Gesang bei Proben, kleinen Gigs oder Recordings verbindet das ELEMENTS EM FM dein Mikrofon per XLR mit dem Mischpult oder Audiointerface. Auch die Phantomspeisung für entsprechend ausgelegte Kondensatormikrofone lässt sich darüber übertragen. Für Gitarre oder Bass eignet sich hingegen das unsymmetrische Instrumentenkabel ELEMENTS EI PP.

Praxis-Tipp: Halte die Kabelwege bei Gitarren mit passiven Tonabnehmern möglichst kurz, um Höhenverluste zu vermeiden. Für längere Strecken zum Mischpult empfiehlt sich eine DI-Box nahe am Instrument.

Clever kaufen: 3 Tipps für die richtige Kabelwahl

  • Länge: Ermittle die benötigten Kabelwege und plane etwas Reserve ein, statt vorsorglich viele Meter zu kaufen. Das

  • Stecker: Eine direkte Verbindung ist meist übersichtlicher und weniger fehleranfällig als eine Kette aus Adaptern. Achte außerdem auf die

  • Reserve: Ein Ersatzkabel für häufig genutzte Verbindungen kann dir bei Proben oder kleinen Gigs den Abend retten. Das ist oft sinnvoller als ein Vorrat selten benötigter Adapter.

Anzeige

Gut verbunden statt teuer verkabelt

ELEMENTS ist Cordials Einstiegslinie für preisbewusste Musiker und Techniker. Laut Cordial ergänzen Qualitätskontrollen in Dachau die kosteneffiziente Fertigung. Wer Signalart, Anschlüsse und Kabellänge vor dem Kauf prüft, vermeidet Fehlkäufe und unnötige Ausgaben.

www.cordial-cables.com/produktlinien/elements

Mehr zum Thema
Anzeige