Wenn mehrere Synthesizer, Controller und Keyboards dauerhaft spielbereit sein sollen, stößt der Studiotisch schnell an Grenzen. Der Black Panther Para Plus geht das Thema als massives, dreistöckiges System an, mit einem stabilen Stahlrahmen, frei einstellbaren Ebenen und einem Zubehörkonzept, das eher an ein modulares Studiomöbel als an einen klassischen Keyboardständer erinnert.
Wir haben das System getestet und schenken sogar einen davon! Wie ihr teilnehmt, steht weiter unten im Artikel ...

Black Panther bietet modulare Stands für Stage und Studio: vom Komplett-Set über Keyboard-Ständer bis zu Studiotischen, DJ-Tables und Zubehör. Der Para Plus gehört zu den dreistöckigen Lösungen für größere Hardware-Setups und ist in den Farbvarianten schwarz, weiß und „Ruby Red“ erhältlich.
Schon beim Auspacken sammelt der Para Plus Punkte. Der Karton ist übersichtlich gepackt, alle Teile sind sauber sortiert, nichts klappert lose herum. Rohre, Träger, Klemmen und Schrauben wirken hochwertig, die schwarz pulverbeschichteten Metallteile sitzen präzise und fühlen sich angenehm robust an.
Der Aufbau geht überraschend stressfrei von der Hand. Für Ikea-Geplagte fast eine kleine Wellness-Erfahrung: Die Konstruktion ist logisch, die Teile sind gut zuzuordnen und die Dokumentation wird durch hilfreiche Videos ergänzt. Wichtig ist nur, dass man die drei verschiedenen Flügelmuttergrößen nicht verwechselt. Dann steht der Stand schnell, die Feinarbeit folgt bei Höhe, Neigung und Abstand der Ebenen.
Drei Etagen für dein Rig
Der Para Plus bringt 18,14 kg auf die Waage und bietet Platz für bis zu drei Keyboards oder Synthesizer. Die unterste Ebene trägt bis zu 40 kg und damit auch Vintage-Schwergewichte wie Oberheim OB-8 oder Memorymoog. Ebene 2 und 3 sind mit jeweils bis zu 20 kg belastbar, insgesamt sind also bis zu 80 kg möglich. Die untere Auflage ist mit 470 mm Tiefe großzügig dimensioniert, darüber stehen jeweils 350 mm zur Verfügung. Damit passen auch größere Synths und Workstations auf den Ständer, sofern Gehäusetiefe und Bedienwinkel mitspielen.
Die Basishöhe reicht von 600 bis 900 mm, die oberen Ablagen lassen sich in acht Stufen neigen. Gerade bei Synthesizern ist das wichtig, weil Regler, Displays und Sequencer-Taster erreichbar bleiben müssen. Die Staffelung wirkt sinnvoll: Drei Ebenen schaffen viel Platz, ohne dass das Setup zur unbedienbaren Gerätewand wird. Wer zusätzlich eine Steckdosenleiste möchte, nimmt die S-Variante.
Super solide Verarbeitung
Das stärkste Argument für den Para Plus ist seine Stabilität. Der verstärkte Fuß mit Diagonalstrebe macht das System äußerst standfest. Auch mit schwererer Hardware auf den oberen Ebenen bleibt es ruhig und vermittelt deutlich mehr Vertrauen als typische Leichtbau-Mehrfachständer. Voraussetzung ist natürlich, dass die Klemmschrauben sauber angezogen sind und das Gewicht vernünftig verteilt wird. Das hohe Eigengewicht ist dabei Teil des Konzepts. Im Studio oder Proberaum sorgt es für Sicherheit, auf Tour kann es allerdings stören. Zwar lässt sich der Stand zerlegen und transportieren, doch für häufiges schnelles Auf- und Abbauen ist er weniger charmant als leichtere Modelle für die Bühne. Der Para Plus fühlt sich eher nach fester Hardware-Zentrale an.
Modular statt improvisiert
Hier spielen die Systeme von Black Panther ihre eigentliche Stärke aus. Tischplatten, Ablageplatten, Seitenhalterungen, Kabelmanagement und weiteres Zubehör machen den Para Plus vielseitig genug für sehr unterschiedliche Setups: große Keyboards, Desktop-Synths, Drum Machines, Effektgeräte, kleine Mixer, Controller oder Laptops. Eine Einschränkung bleibt: Für die obere Ebene hätten wir uns gewünscht, den Abstand der beiden Halterungen weiter verringern zu können. Dann hätte auch ein Laptop direkt Platz gefunden. So braucht man dafür eine zusätzliche Ablageplatte. Das passt zwar zum Systemgedanken, kostet aber extra und sollte bei der Planung einkalkuliert werden.
Nach der Montage beginnt die Feinarbeit: Höhe, Neigung und Abstand lassen sich flexibel ans eigene Setup anpassen. Das braucht etwas Zeit, zahlt sich aber aus: Ist alles ausgerichtet, wirkt das Rig aufgeräumt und spielbereit. Auch optisch überzeugt der Para Plus. Die schwarze Pulverbeschichtung sieht wertiger aus als bei vielen Mitbewerbern, bleibt aber unauffällig genug fürs Studio. Unter dem System bleibt Platz für Pedale oder ein Pedalboard. Der Aufbau ist einfach, die perfekte Ausrichtung braucht etwas Feingefühl.
Fazit
Der Black Panther Para Plus glänzt als äußerst stabiler Premium-Keyboard-Stand für alle, die dauerhaft mehrere Hardware-Instrumente spielbereit aufbauen möchten. Verarbeitung, Verpackung, Dokumentation und Montage überzeugen, die drei Ebenen sind praxisnah dimensioniert und das modulare Zubehör macht das System deutlich vielseitiger als klassische Keyboardständer.
Der Preis ist gehoben, das Gewicht ebenfalls. Für ständige Kurz-Gigs gibt es bequemere Lösungen. Für Studio, Proberaum und feste Synth-Rigs ist der Para Plus dagegen eine starke Basis mit viel Ausbaumöglichkeiten.
Gewinne den Black Panther Para Plus
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