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Taylor Swift lässt Apple umdenken

Drei Monate kostenlos Probehören - das kundenfreundliche Entgegenkommen Apples bei seinem kommenden Music-Streaming-Angebot Apple Music traf die Rechteinhaber ziemlich hart, Apples Ankündigung wurde kontrovers diskutiert. Offensichtlich konnte Apple nicht anders als sich dem Druck seitens der Musikindustrie zu beugen - allen voran Taylor Swift.

Nachdem es anfangs hieß, Apple werde die Künstler während der kostenlosen, dreimonatigen Test-Phase von Apple Music nicht entlohnen, gab Eddy Cue, Senior Vice President für Apples Online-Dienste, nun in einem Tweet bekannt, dass das Unternehmen die Künstler nun doch für das Probe-Streaming bezahlen wird.

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 Im Gegensatz zu Spotify bietet Apple eine dreimonatige Probehör-Phase, beim schwedischen Konkurrenten sind es lediglich 60 Tage. Diese längere Test-Phase wäre für Apple hinsichtlich des ursprünglichen Modells vollkommen risikofrei gewesen, daher vermutlich auch die Großzügigkeit.

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Offensichtlich stieg der Druck seitens den Plattenfirmen, den Künstlern und der Öffentlichkeit, sodass Apple nun reagieren musste. Eine Vorreiterin, die Apple ordentlich Paroli geboten und Apples ursprüngliches Vorgehen während der Test-Phase scharf kritisierte, ist Taylor Swift. Der US-amerikanische Superstar kündigte an, ihr Album 1989 nicht auf Apple Music anzubieten.

Apple Music startet am 30. Juni, auch in Deutschland. Der Preis beträgt 9,99 Euro pro Monat. Möchte man bis zu fünf weitere Familienmitglieder in den Dienst miteinbinden, fallen 14,99 Euro pro Monat an.

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