Test

Akai MPD18

Akais neues Triggerpad MPD18 stellt schnörkellos die Vier-mal-vier-Padmatrix der großen MPCs oder des MPD24 für den mobilen Einsatz am Laptop zur Verfügung. Die Spannungsversorgung und MIDI-Datenübertragung erfolgt dabei konsequent via USB-Schnittstelle, denn auf einen separaten MIDI-Port, den wir uns zur Steuerung externer Hardware gewünscht hätten, hat Akai verzichtet.
Die 16 anschlagdynamischen Pads mit gutem Ansprechverhalten und gewohnt festem Druckpunkt sind in drei Banken organisiert, können also bis zu 48 Samples triggern.

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Ebenfalls unverzichtbar sind die beiden, bei Akai Q-Link genannten, Controller in Form eines programmierbaren 45-Millimeter-Faders mit zugehörigem Funktionstaster, die frei mit MIDI-Befehlen belegt werden können. Ebenfalls integriert ist die aus der MPC bekannte Full-Level-Funktion, die Samples oder MIDI-Events mit einer festen Anschlagstärke triggert. Aus der MPC übernommen wurde auch die Note-Repeat-Funktion, die Einzelnoten synchron zu einer internen oder externen Taktquelle steuert. In Frage kommen hierfür neben MIDI-Clock auch fest eingestellte BPM-Werte, die sogar leicht „angeswingt“ werden können. Presets für das MPD18 erstellt man unter OS X oder Windows mithilfe des komfortablen, grafischen Software-Editors, den Beat-Leser bereits aus der MPK-Serie kennen.

Fazit
Wer auf die Potis und Fader des MPD24 verzichten kann, bekommt mit dem MPD18 ein nahezu authentisches MPC-Spielgefühl für real unter hundert Euro. Zwar sind die Pads nicht ganz so hart und griffig wie beim Original, vermitteln aber dennoch eine ausreichende Präzision. Positiv fällt zudem die solide Verarbeitung ins Auge, die wir schon bei Akais MPKs lobend erwähnt haben.

Bewertung
Name
Akai MPD18
Preis
129 EUR
Bewertung
(100%)
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