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Jetzt im Handel (ab dem 29. Juli)

TITELTHEMA
Sequenzer-Spezial
Es wird Herbst: Die Update-Welle schwappt einmal mehr durch die Entwicklungs-Laboratorien der Hersteller von MIDI- und Audio-Recording-Applikationen. Cubase SX inkarniert sich noch im August in der Version 3.1, wir sagen Ihnen, welche Neuerungen Sie erwarten. Der Mac-Edel-Sequenzer Digital Performer hat es bis zur Version 4.6 geschafft - Grund genug ein aktuelles Interview mit dem Produzenten Mike McKnight zu führen, der DP derzeit auf Tourneen mit Jennifer Lopez und Mariah Carey einsetzt. Außerdem gewähren wir einen Blick auf Ableton Live 5 und den Herausforderer Tracktion 2 aus dem renommierten Hause Mackie. ..

Roland V-Synth XT
Der V-Synth XT könnte vollkommen zu Recht mit dem schlagkräftigen Slogan "The Very Best of Roland" beworben werden. Neben der VariPhrase-Technologie, finden sich COSM-Effekte, die JP-8000-Wellenform Super-Saw, ein virtuelles TB-303 Filter sowie eine absolut akkurate Nachbildung des legendären Synthesizers D-50 im schicken Rack-V-Synth wieder.

Native Instruments Reaktor 5 und Electronic Instruments 2 XT
Reaktor geht mittlerweile in die fünfte Runde. Das Referenz-Tool weiß mit einigen neuen Features zu glänzen, die wir direkt unter unsere Lupe nahmen. Ein Kind von Reaktor sind die Electronics Instruments in der Version 2 XT. Wir stellten die Ohren hoch und vermitteln Ihnen unseren Eindruck.

Mackie Spike
Der Markt der USB-Audio-Geräte wird größer und größer. Nun hat sich ein weiterer Hai in den Karpfenteich gewagt. Understatement war in der Werbeindustrie noch nie gefragt, weshalb auch Mackie gern auf die Tonne haut: Das Mackie Spike Powered Recording System wird bescheiden als "Komplettlösung für das 24-Bit-/96-kHz-Audio- und MIDI-Recording" bezeichnet. Tatsächlich wird viel Leistung auf wenig Raum vereint: Das Spike kombiniert eine USB-Audio- und MIDI-Interface und liefert ein komplettes Software-Bundle rund um den MIDI- und Audio-Sequenzer Tracktion gleich mit.

Gespräch mit Heather Nova
Zwei Jahre sind seit dem Erscheinen von Heather Novas letztem Studioalbum "Storm" vergangen. In der Zwischenzeit hat die Sängerin und Songwriterin nicht nur ein neues Album produziert, sondern auch ihr erstes Kind zur Welt gebracht. "Redbird", ihr sechstes Studioalbum, spiegelt diese Erfahrungen wider und ist damit ihr vielleicht persönlichstes Album geworden. Sönke Lundt sprach mit der Sängerin über ihre Musik, über ihre Unabhängigkeit als Künstlerin und die Aufnahmen zum neuen Album, die in London und in ihrer Küche auf den Bermudas entstanden sind.

Workshop: Mastering
Was bedeutet eigentlich Mastering? Die theoretische Definition von Mastering ist die physikalische Erstellung einer Tonträgervorlage für die mechanische Vervielfältigung, zum Beispiel bei einer CD-Produktion die Herstellung des Glasmasters… Üblicherweise wird aber heutzutage der finale Arbeitsvorgang nach dem Mixdown und vor der Abgabe einer Produktion an ein Schallplatten- oder CD-Presswerk als Mastering bezeichnet (was auch hier im Folgenden so beibehalten wird). Das Endprodukt dieses Masterings ist ein Premaster (meist CD oder DAT), welches an das Presswerk zur Erstellung eines Glasmasters gesendet wird. Deswegen heißt dieser Vorgang auch eigentlich Premastering.

Hardware-Teststrecke:
MOTU Traveler, Frontier Design Tranzport, Presonus Blue Tube DP, Focusrite Octopre LE, Edirol UA-101, Behringer RX1602, Peavey PV8, CEDAR Audio Duo Auto Dehiss, Presonus Firebox

Software-Teststrecke:
Maxx Claster Toxic, Basement Arts Frantic, VirSyn Cube 2, Native Instruments Reaktor 5, Electronic Instruments 2 XT, Z3TA+, Virtual Bassist

BEAT-DVD
Highlight: MI7-Loops
Selbst Kennern des britischen Geheimdienstes ist der MI7 kein Begriff, dafür aber vielen Musikern, denn Mitglieder des MI7 haben zahllose Vorteile: Ein ständiger Nachschub an alkoholischen Getränken und natürlich die begehrte Lizenz. Letztere berechtigt nicht nur zum Musizieren, sondern dank angehängter Doppel-Null auch zum Erschießen jedes Konzert-Gängers, der nach dem Konzert nicht oder völlig falsch klatscht. Eintrittskarte zum MI7 sind die MI7-Loops im Wav- und RX2-Format. Aufgeteilt in vier Themengebiete, wird unter anderem sowohl die "Yo!"- als auch "Yeah!"-Fraktion beglückt. Letztere bekommen mit "Dirt Keeps the Funk" eine Loop-Sammlung, die vom P-Funk inspiriert und Live eingespielt wurde. Das Ergebnis: Bootsyrific Bässe, Guitar-Lines, entspannte Drumbeats,Wah-Wah-Rhythmus-Gitarren und coole Synthies - ein guter Grund, auch wieder den angestaubten Bass mit den angeklebten Weihnachtssternen herauszuholen.
Drum-betonter ist das "HipHop Beats and Treats"-Paket, mit dem vom smoothen HipHop bis zum harten Gangsta-Rap alles möglich ist - nur rappen müssen Sie schon selbst. Die ideale Ergänzung für alle, die mehr als nur fünfzig Cent verdienen möchten, sind die "Methods of Mayhem 2". Nützlich auch für jene, deren letzte Death-Metal-Nummer unfreiwillig doch nach Ronan Keating klang, sorgen die Mayhem-Sounds für einen dreckigeren Sound.
Das Loop-Paket "Metriam" besteht aus Ambience-Klängen, ursprünglichen Rhythmen und Sound-Effekten direkt vom Shamanen. Wen die Ausschnitte aus den Loop-Packeten auf den Geschmack gebracht haben, der kann diese komplett entweder als CD oder in Download-Form direkt auf der MI7-Webseite erwerben.

Highlight: Cubase Lernkurs (2)
Cubase ist eines der wenigen Softwareprodukte, die bereits seit über einem Jahrzehnt weiterentwickelt werden. Dementsprechend flexibel und komplex ist die Sequenzer-Software. Eine gründliche Einführung in Cubase bietet der Lernkurs auf der Heft-CD. Es sind natürlich nicht die gleichen Lektion, sondern neue Filme, die aber wieder von der DVD "Hands on Cubase" stammen - diesmal aber Volume 2. Die DVD-Version ist optisch noch schöner, aber auch die CD-Version macht was her. Dank DivX laufen die Videos relativ groß ab. Falls Sie DivX (www.divx.com) nicht installiert haben, könnten Bild und/oder Ton falsch dargestellt werden. Hilfe gibt es im Softbeat-Ordner, dort finden Sie das Videowiedergabe-Programm vlc für Mac OS X und Windows.
Das Thema der Videos ist diesmal "MIDI und Editing". Das erste Video erläutert die MIDI-Effekte am Beispiel des Arpeggiators, danach werden die MIDI-Effekte in Daten umgewandelt. Video Nummer 3 bespricht mehrere Controller-Spruchen, anschließend geht es um Send-Effekte und Effekt-Chorde. Nicht nur Effekte werden besprochen, denn die Editing-Abteilung wird mit den Themen Inplace-Editing, Parts verschmelzen, Parts nach Spur benennen und MIDI Record gut bedient. Das letzte der elf Videos bespricht schließlich die eigenen Cubase-Tastaturbefehle. Die Filme finden Sie im Highbeat-Ordner unter "Cubase_Lernkurs".

Musikalisch: Song-Wettbewerb
Nachdem wir in den ersten drei Ausgaben der Beat vor allem an der Perfektionierung des technischen Inhalts gearbeitet haben, startet mit diesem Monat endlich der versprochene Demowettbewerb. Werke der Erstplatzierten finden sich bereits auf dieser Beat-CD. "Fisch auf Asphalt" - klingt nach einem klassischen Ölgemälde, ist aber ein Track von Michael Witte. Das ohne große elektronische Spielereien eingespielte Stück mit Gesang in deutscher Sprache erinnert an die Hamburger Schule, ohne aber bei einem anderen Künstler abzukupfern. Auch der zweite Song auf der CD ist mit Gesang: Polarkreis 18 zeigen mit Chriopody, wie angenehm -60 Grad Celsius klingen können. Chiropody wirkt kühl, leicht verspielt und verträumt - ein schöner Track, der da aus dem Lautsprecher erklingt.

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