Mashups, Bootlegs, Bastard Remixes, all diese Worte beschreiben eine Kunstform, die sich seit Beginn des 21. Jahrhunderts, begünstigt durch die Verfügbarkeit von günstiger, leistungsfähiger Musiktechnologie, stetig ausbreitet und sich trotz Mainstream-Erfolgen verschiedener Protagonisten noch immer ein starkes Underground-Feeling bewahrt hat.
Knapp gesagt besteht die Kunst darin, aus Elementen vorhandener, mehr oder weniger bekannter und erfolgreicher Songs eine neue Kombination zu schaffen, die im Originalfall mehr ist als die Summe ihrer Teile, in der Regel auf dem Dancefloor funktioniert und nicht selten eine augenzwinkernde Hommage an die Ursprungswerke darstellt.
Wem das jetzt alles viel zu theoretische ist, der darf sich beim International Mash Bash Weekend 2009 in Saarbrücken von fast 30 DJs aus fünf Nationen an zwei Tagen vom hervorragenden Unterhaltungswert von Mashups und Bastard Pop überzeugen lassen. In den Clubs „Das Modul“ und „6null3“ gibt sich am 15. und 16. Mai die Crème der Underground-Szene die Klinke in die Hand.
(AW)
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